Zines - Alles über das trendige Illustrations-Medium!


Vielleicht habt ihr davon gehört oder gelesen: Zines (gesprochen "siiins") sind in aller Munde! Vielleicht fragt ihr euch, was zum Teufel das sein soll oder ihr wollt selbst sowas machen und braucht eine Anleitung? In jedem Fall seid ihr hier goldrichtig.

Was soll denn ein "Zine" sein?

Das Wort ZINE ist eine Kurzform des englischen Wortes "magazine", was Magazin bedeutet. Das Wort existiert im Englischen offiziell schon seit 1949. Überraschend oder?

Ein Zine ist eine selbstpublizierte kleine Zeitschrift mit eigenen Texten oder Bildern als Inhalt, die normalerweise per Photokopie vervielfältigt wird. Der Anspruch ist also, dass es leicht selbst vervielfältigbar sein soll. Die Auflage ist klassischerweise nicht größer als 1000 und wird oft auf eine bestimmte Anzahl limitiert. Die Themen sind vielfältig und individuell wählbar. Ursprünglich erschienen Zines als Fanzines im Bereich Science Fiction in den 1940er Jahren.

Ein Zine kann man superschnell entwerfen, vervielfältigen und dann verschenken oder verkaufen - im Gegensatz zu einem Buch. Deshalb macht es auch so viel Spaß, Zines zu gestalten.

Dein erstes Zine - ganz einfach selbstgemacht!

Um das Basteln einfach zu gestalten, gibt es in meiner Bibliothek für Euch ein kostenloses E-Book als Druckvorlage. Es enthält Vorlagen für verschiedene Zines.

Also auf an die Arbeit, Freunde! Die erste Entscheidung, die ihr treffen müsst, ist die, was für eine Art von Zine ihr herstellen wollt. Es gibt einige Möglichkeiten.

Klassisches Heft

Viele Zines sind Hefte mit einer kleinen Anzahl gefalteter Blätter, die an ein oder zwei Stellen zusammengeheftet sind. Dieses Format ist für alle Leser leicht nachzuvollziehen und gut lesbar - einfach von vorn nach hinten durchblättern. Als Größe würde ich am Anfang A5-Seiten empfehlen, die dann zu A6 zusammengefaltet werden. Dann muss man nicht so viel Platz auf den Seiten ausfüllen! Wer mag, kann natürlich auch einfach kleinere oder größere Forate nehmen. Im Folgenden ist für ein 12-seitiges Zine als Beispiel die Seitenaufteilung je Blatt dargestellt:

Der Nachteil an dieser Art Zine ist, dass man es heften muss. Um der leichten Vervielfältigbarkeit von Zines nachzukommen, wäre es am Besten, das mit einem Langarmhefter zu erledigen. So einen bekommt man zu kaufen oder man benutzt den im Copyshop. Aber auch ohne schweres Gerät kann man das ganz leicht zu Hause machen:

Ihr nehmt einfach eure Seiten, knickt alle ordentlich in der Mitte und legt sie auf eine Schneidematte o.Ä.. Dann holt ihr eure Tackernadeln hervor und messt, wie breit sie sind. Nehmt einen Pin von der Pinwand oder eine Stecknadel und stecht zwei Löcher in alle Seiten, 2 cm von der Kante entfernt. Und dann nochmal zwei Löcher jeweils so weit von den ersten Löchern entfernt, wie breit eure Tackernadeln sind. Dann nur noch Tackernadeln reinstecken, zusammenbiegen und fertig!

Faltspaß aus einer Seite

Der Clou an dieser Art von Zines ist, dass man sie nicht zusammenheften muss. Man nimmt einfach ein Blatt Papier, schneidet an einigen Stellen ein, faltet es zusammen und voilà! Man hat ein tolles kleines Zine! Mein "10 things you must do in Berlin" Zine ist solch eins.

Aber ihr fragt euch jetzt sicher: Wie soll das denn gehen? Aus einer Seite einfach ein Heft machen? Also mit mehr als zwei Seiten? Ja genau und zwar ganz einfach: Folgt einfach der folgenden Anleitung:

Probiert es aus! Ich hoffe, Ihr habe mega viel Spaß beim basteln und illustrieren und falls ihr mögt, teilt doch eure Zines auf Instagram und taggt mich @lenaschmack. Ich bin schon so gespannt, was ihr für Ideen habt!

Es gibt noch ganz viele andere Arten von Zines: sechseckig, dreieckig, rund, mit 32 Seiten aus einem Blatt und so weiter. Die Möglichkeiten sind unendlich. Druckvorlagen zum einfachen Basteln gibt es in meiner kostenlosen Bibliothek.

Ich freu mich drauf, euch das nächste Mal zu lesen! Bis bald hier oder auf einer Social Media Plattform!

<3 Lena

Lena Schmack: Zines - alles über das trendige Illustrationsmedium - PIN

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Über mich

Ich bin Lena, ausgebildete Wissenschaftlerin und Illustratorin aus Berlin. Meine Mission ist es, Kindern und Laien Wissenschaft verständlich und illustriert nahe zu bringen. Ich biete Erklärungen, Experimente und Abbildungen für den Unterricht kostenlos an. Außerdem illustriere ich nach Wunsch Dein Buch, Arbeitsblatt oder Deine Ausstellung.

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